DIE STIMME 1/4
Worum es geht Radio ist blind. Der Hörer sieht nichts und urteilt trotzdem sofort. Diese Folge beginnt beim Handwerk des Sprechens und endet bei einer persönlichen Entscheidung. Dazwischen steht die These der ganzen Reihe: Ein trainierter Sprecher trifft eine gerichtete Entscheidung darüber, wie ein Satz gemeint ist. Die synthetische Stimme errechnet die wahrscheinlichste Sprechweise. Sie klingt oft richtig und will nichts. Themen Wie schnell wir einer Stimme trauen. Die Schule von Günther Bahr beim ORF. Warum die Pause der teuerste Moment im Radio ist. Was eine Sprachsynthese technisch tut. Die drei stärksten Einwände gegen die These, darunter der Fall Roger Ebert. Drei Prüfsteine für den eigenen Gebrauch. Und der Bruch mit der Computerstimme im Denkraum. Quellen Günther Bahr, ORF-Radiolegende, 1944 bis 2011, Autofahrer unterwegs zwischen November 1970 und April 1999 mehr als 3000 Mal moderiert: https://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Bahr McAleer, Todorov, Belin, How Do You Say Hello? Personality Impressions from Brief Novel Voices, PLOS ONE 2014, 320 Hörer, 390 Millisekunden: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0090779 Roger Ebert, Remaking my voice, TED2011: https://www.ted.com/talks/roger_ebert_remaking_my_voice Mehr Mehr von mir: firstleague.at
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