DER DENKRAUM

DER DENKRAUM

Macht, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft im KI Zeitalter

Transkript

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00:00:09: Herzlich willkommen

00:00:09: im Denkraum.

00:00:11: Mein Name ist Geo Gredelhammer, heute wieder ein Denkraum live in voller Länge.

00:00:16: Tagleitner hat beim von mir mit initiierten und erdachten AI NEXT Symposium am fünften April zwanzig sechsundzwanzig in Linz eine der unbequemsten Fragen unserer Zeit ins Zentrum gestellt.

00:00:30: Was können wir noch glauben, wenn Texte Bilder und Videos täuschend echt generiert werden?

00:00:35: Wenn Manipulation nicht mehr auffällt sondern sich nahtlos in den Nachrichtenfluss einfügt.

00:00:42: Tagleiter zeigt wie KI Medien verändert die Desinformation funktioniert und warum journalistische Verantwortung unter völlig neuen Bedingungen steht.

00:00:53: Es geht nicht nur darum was technisch möglich ist Sondern darum welche Fragen wir stellen müssen um Wahrheit von Inszenierung zu unterscheiden.

00:01:04: Wir kennen wir Glaubwürdigkeit neu,

00:01:06: welche Rollen

00:01:07: spielen Redaktionen, Plattformen und wir selbst als Publikum – kein Alarmismus sondern eine Einladung zur kritischen Medienmündigkeit.

00:01:19: Behörst jetzt seinen Vortrag ungekürzt?

00:01:22: Moderiert

00:01:23: von Claudia Reiterer.

00:01:27: Also wir misstrauen einer Technologie, die wir nicht verstehen in einem Medium den wir ohnehin immer weniger glauben.

00:01:35: Was Vertrauen schafft ist bei dem befragten klar journalistische Qualität, Transparenz bei der Recherche und Offenlegung von Quellen.

00:01:44: Tare Gleitner ist das Gesicht seit Jahrzehnten der Glaubwürdigkeit im österreichischen Journalismus.

00:01:50: Na stimmt ja, wir haben ganz am Anfang einen Schreibtisch geteilt.

00:01:54: Wenn ich das sagen darf vor achtundzwanzig Jahren und nebeneinander und wenn ich das verraten darf er ist erst echt ein bisschen nörd was dass alles immer so sauber sein muss und so.

00:02:06: und mein schreibtisch hat es ein Haufen von irgendwelchen Unterlagen gewesen Und ich bin immer vorbeigegangen habe dann immer seine seine unterlagen ein bisschen verschoben und erst mit dem Neunzig Grad Winkel hingelegt.

00:02:20: Aber ich verheere Tarek wirklich sehr.

00:02:26: Wir kennen uns wirklich sehr, sehr lang!

00:02:28: Er moderiert dem Dezib schon sehr lange, schreibt Bücher und denkt auch öffentlich.

00:02:34: heute sitzt er hier als jemand der jeden Abend beweist dass es noch einen Unterschied macht, wem man glaubt.

00:02:41: Herzlich willkommen Tarekkleidner!

00:02:45: Schönen guten Tag meine Damen und Herren!

00:02:47: Danke liebe Claudia für diese Einleitung Soll ich sagen, schmeichelhaft.

00:02:54: Ich weiß es nicht wie Sie das aufgenommen haben aber es freut mich riesig mit dir wieder mal auf einer Bühne zu stehen wenn auch nicht in einer Sendung zu sein und vor allem dass du die Rolle der Moderatorin heute übernimmst weil ich habe ja sonst immer nur so zwanzig Sekunden Zeit.

00:03:14: dann kommt schon wieder was anderes und die muss aufhören.

00:03:16: Und heute kann ich einmal ein bisschen länger zu Ihnen reden was mir ein großes Anliegen ist, weil ich mir auch viele Gedanken darüber mache wie der Journalismus und die Öffentlichkeit sich entwickelt vor dem Hintergrund der künstlichen Intelligenz.

00:03:34: Und das braucht ihr natürlich noch viel mehr Zeit als es mir heute gegeben wird, weil Ich glaube die KI setzt im Moment alle unsere Hoffnungen ins Quadrat und alle unsere Befürchtungen.

00:03:47: Sie macht gerade alles riesengroß.

00:03:49: Diese KI ist auch ein bisschen weit eine Obsession, glaube ich und ohne Zweifel ein Hype der gerade so in alle Ritzen unserer Lebensbereiche hineinreicht und daher auch in die Publicistik und der im weitesten Sinn will ich mich jetzt widmen.

00:04:09: Es ist also ein Diskursphänomen bis zu einem gewissen Grad Die KI die gegenwärtig ein Diskursphänomen, das derzeit zu beobachten ist.

00:04:18: Das sonst wie ich meine so im breiten Publikum oder gedacht fürs breite Publikums und das Diskurs Phänomen ist immer mit breitem Publikuum klarerweise weniger eine einen Diskurs, der uns jetzt gerade Auskunft darüber gibt was technisch noch alles möglich ist als er für mehr darüber Auskünft gibt wie wir es Gesellschaft verfasst sind.

00:04:41: Darauf deuten ja so die jüngsten KI-Publikationen hin, die sich – ich glaube Sie haben schon Professor Heinz angesprochen – damit auseinandersetzt wie gut und ethisch sie sein sollen.

00:04:54: Uns entgegenkommen soll.

00:04:56: Viel einschlägiger, glaube ich in die Verfasstheit reichend ist natürlich immer uns in unseren Chatbot verlieben.

00:05:04: oder kann die KI auch Psychotherapeut sein?

00:05:08: oder soll man mit der Liebe zur Maschine doch etwas zurückhaltender sein.

00:05:13: Das zeigt ja viel über unsere Gesellschaft, für mehr nämlich also über diese Technik die dahinter steckt.

00:05:19: aber ich bin weder Techniker noch Psychologe.

00:05:24: worum es mir jetzt geht ist dass dazwischen ist die Öffentlichkeit die sozusagen am Anfang zwischen den Algorithmen steht oder wiederum die KI entworfen haben und am Ende so wie es uns selber betrifft.

00:05:37: Zwischen ist die Öffentlichkeit, und die Öffentlichkeit entsteht dadurch dass wir uns Geschichten erzählen über die Welt und über uns und immer mehr erzählen wir uns jetzt gerade Geschichten über die KI.

00:05:54: aber wir erzählen uns auch zunehmend natürlich Geschichten mittels KI Und darum möchte ich meinen Vortrag in kommt ein dritter Teil dazu, aber zwar kleiner dazwischen.

00:06:03: In diese Teile aufteilen nämlich erstens wie rezipieren wir gerade die Erzählungen über KI in der Gesellschaft?

00:06:10: Dann möchte ich das ganz kurz machen – Wie zieht denn die KI in den Redaktionsalltag im Journalismus mit seinen handwerklichen Werkzeugen ein?

00:06:22: Das kurz.

00:06:23: und dann die zentrale Frage ob die KI diese Erzählung über die Wirklichkeit übernehmen kann und Journalismus in seiner bisherigen Form allenfalls ablösen kann.

00:06:38: Beginnen wir also mit der Rezeption von KI-Berichterstattung im weitesten Sinn, auch ich habe da so ein Phänomen festgestellt, das immer öfter höre, wie der Professor Lisman das noch festgestellt hat, Allgemein im Publikum, nicht unter Ihnen die Sie glaube ich jetzt schon ein bisschen spezifisch interessierte Menschen sind.

00:07:06: Aber so allgemein in Publikums die Frage formuliert wird ist es echt oder schon KI?

00:07:14: Das ist eine interessante Annäherung an KI weil sie sozusagen von der breiten Masse dadurch qualifiziert wird dass sie irgendwas mit Nicht-Echten zu tun hat, also mit der Nichtrealität zu tun.

00:07:27: Also nicht mit der Wirklichkeit zu tun und sondern mit irgendetwas anderem.

00:07:30: Und das finde ich eine bemerkenswerte Abgrenzung und die rührt natürlich daher wie wir über KI in der Vergangenheit berichtet haben – und mit Vergangenheiten meine ich jetzt die letzten drei vier Jahre – also seit KI wirklich ein Thema für ein heterogenes breites massenmediales Publikum geworden ist.

00:07:54: und da waren natürlich die ersten Geschichten, die ersten Fernsehbeiträge darüber immer mit was nicht echten.

00:08:01: Also wir haben da die Avatare jetzt beim Kollegen Bucher vorher gesehen, wie toll die animiert sind.

00:08:08: als die ersten Geschichten über KI im Fernsehen gelaufen sind, hat man lustigerweise immer damit angefangen dass ein Moderator auch ich irgendwie in einem Setting steht indem ich nie war und arabisch begrüße oder so.

00:08:23: Kann ja aber gar nicht!

00:08:24: Auch wenn manche Wiener Dachsler glauben aufgrund meines Vornamens... ist aber nicht so.

00:08:30: Wirkt total gut und hat damals ... auch zu einer Illusion beigetragen.

00:08:40: Auch wenn es natürlich immer im Kontext war, das kann man machen beispielsweise mit KI.

00:08:44: Das ist das was hängen geblieben ist und das ist der Grundable dafür dass wir die KI sozusagen immer etwas verbinden was unecht ist.

00:08:55: Die Berichterstattung hat sich jetzt woanders hin entwickelt.

00:08:59: Die letzte größere Sendung, die wir dazu hatten, habe ich mir jetzt auch ein bisschen geschaut.

00:09:03: Wie sie das verändert hat?

00:09:04: Die letzte Größere war ein Zippmagazin.

00:09:06: Das ist so eine populär wissenschaftliche Sendung auf UF-I, die also um zwanzig Uhr herumläuft.

00:09:13: Das war ein Special zu KI, der geheißen hat ... Also der Sendungstitel war Außer Kontrolle und das schließt auch schon wieder etwas an Ihren Vortrag an.

00:09:28: Wir kommen von der großen Hoffnung, vom Heilsversprechen der KI.

00:09:32: jetzt ein bisschen zur apokalyptischen Erzählung.

00:09:35: Dass uns die KI irgendwie ans Ende der Welt führt und der Open-Ei CEO Sam Altman hat das in einem einzigen Satz wie ich finde sehr gut zusammengefasst auf einen Punkt gebracht vielleicht unwillendlich natürlich also gesagt hat I think that AI will probably lead to the end of world but in the meantime there will be great companies.

00:09:59: Und das erweckt bei uns natürlich ein bisschen unbehagen, weil zum einen wollen wir natürlich nicht dass die Welt endet mehrheitlich glaube ich zumindest und glauben auch nicht ganz, dass das die KI sein wird, die zu ihrem Ende führen wird.

00:10:19: Und auf der anderen Seite sind uns natürlich solche Silicon Valley-Milliardäre ein bisschen suspekt, die nur die Great Companies in der Big Business sehen, weil es diese mit unserem Geld, mit unserer Aufmerksamkeit, mit unsere Zeit, mit unseren Daten passiert das alles.

00:10:36: Und daher flüchten wir uns dann sehr gerne in diese Unzulänglichkeiten, die die KI natürlich am Anfang in diesen drei Jahren überblickt, die ich da jetzt gerade erzähle immer gehabt hat.

00:10:52: Also wir haben die sechs Finger, auch beim Herrn Bucher jetzt gerade gesehen.

00:10:56: Wir haben gesagt naja das sieht ja jeder!

00:10:59: Ich bin das erste Mal mit einem Bild konfrontiert worden glaube ich flüchtender Vater in Gaza.

00:11:06: Mit seinen Kindern durch eine Staubhölle dahinter die Ruinen, die durch israelischen Beschuss also gegen Beschustern erfolgt sind und da hat der Kindsvifirs gehabt, das er da am Rücken getragen hat.

00:11:20: Naja drittes Bein oder dritter Fuß.

00:11:24: Also wir flüchten uns dann sehr schnell in solche Unzulänglichkeiten.

00:11:29: bis heute also.

00:11:31: die letzten Unzulenglichkeiten waren sozusagen der Nasentest wie der kleine Reiterer gesagt hat, in vierzehn Tagen wird es vorbei sein oder sonst zwei Monate Und dann brauchen wir uns über das auch nicht mehr unterhalten.

00:11:44: Also, dass ist zu billig zu sagen, das hat Fehler behaftet und kann daher in dieser Form keine Zukunft in dem Einsatz haben wie diese Dinge eben gerade verwendet werden.

00:12:02: aber es zeigt uns diese Anfälligkeit für Fälschungen.

00:12:12: Fälschungen sind kein prinzipielles Problem der KI.

00:12:18: Das ist was, was wir damit machen können – vielleicht ein bisschen schlechter oder irgendwann etwas besser.

00:12:24: Aber das ist nicht das Problem mit dem der Journalismus durch die KI konfrontiert ist.

00:12:31: Fälchungen aller Art hat es immer schon gegeben und eine meiner ersten Geschichten – ich kenne sie gerade ja nicht, obwohl wir den Schreibtisch geteilt haben bei der Sowjet-Nederzeit Eine meiner ersten Geschichten bei der ZIP, ich war schon zehn Jahre Journalist.

00:12:46: Ich war nämlich beim Landesstudio Oberösterreich in Linz.

00:12:49: und wie ich zur ZIP gewechselt bin ... Ganz am Anfang habe ich für die dreizehn Uhr Zipper Geschichte über ein ausgegrabenes Mammut gemacht.

00:12:56: Dreizehn uhr... Das war das letzte Jahrtausend noch so im letzten Jahrtause oder Ende letztes Jahrtaussend.

00:13:04: Und die Geschichte war über Agenturmaterial.

00:13:07: Ich drehe nicht überall selber.

00:13:08: Im Permafrostboden Nord-Sibirien scrauben irgendwelche Erzeitvorschein Mahmut aus und man hat das Agenturmaterial hereingekommen.

00:13:16: Agenturmaterial heißt, dass man es als Primärquelle vertrauen kann und übervertrauen werden wir dann gleich im Anschluss noch ein bisschen mehr hören.

00:13:27: aber dem habe ich natürlich vertraut und vertrauen dürfen obwohl mir etwas auffallen hätte müssen weil man hat gesehen auf den Bildern der sein Kran so einen Quader gefrorener Erde aus dem Erdreich hebt, so fünf mal fünf mal Fünf Meter circa.

00:13:42: Und vorne drinnen waren zwar so gebogene Stoßzähne ganz groß.

00:13:47: Sonst hat man nix gesehen.

00:13:48: Nur ein Erdquader mit zwei gebogenen Stoßen.

00:13:50: Hätte mich sozusagen zweifeln lassen können.

00:13:52: aber wie gesagt das war Ende der neunziger Jahre und da begleitext die haben da einen Mammut ausgegraben und so habe ich diese Geschichte drei Sekunden oder was zum Mittag in der Zipp über den Sender gebracht.

00:14:07: Wie sich wenige Tage später herausgestellt hat, war das nicht richtig?

00:14:11: Das war ein Künstlerkollektiv – Russland war damals anders verfasst als heute – die Sie mit dem gespürt haben.

00:14:16: Ich weiß auch die Botschaft nicht mehr.

00:14:18: Es ist wahrscheinlich nicht um Vertrauen im Bild oder sonst was gegangen sondern in der andere politische Botschaft spielt aber jetzt gar keine Rolle!

00:14:25: Es war eine Fälschung in dem Sinn, dass der Kontext so falsch war, was ganz anders erzählt hat, als sie hätte sein können.

00:14:38: Also am Beginn meiner Karriere steht eine Fälschung sozusagen und von allen anderen Bildern wissen wir dass sie seit es sie gibt gefälscht werden können.

00:14:49: eines der berühmtesten im Beginn des massenmedialen Zeitalters glaube ich ist dieses berühmtes Stalinbild wo in ihm der NKWD-Chef Jeschow steht oder stand.

00:15:01: tatsächlich, als das Bild aufgenommen ist.

00:15:03: Vielleicht haben Sie das jetzt vorher am geistigen Auge und als der in Ungnade gefallen ist und Stalin den hat umbringen lassen sollte er auch aus der Erinnerung der Gesellschaft gelöscht werden und dies heute dann von den Fotos weg retuschiert worden ist daher jetzt einer der bekanntesten Männer sozusagen aber nur im Diskurs über gefälschte Bilder natürlich Aber immerhin, ja?

00:15:26: Das ist immer schon so gewesen.

00:15:29: Auch wenn wir ins Kunsthistorische Museum gehen und irgendwelche Schlachtenbilder sehen, muss ja nicht dazugeschrieben sein nach der Fantasie gemalt.

00:15:36: Wir wissen das hat alles so nicht stattgefunden sondern ist der Fantasi des Mahlers entsprungen.

00:15:43: Das heißt die Wirklichkeitsverfremdung von Text, von Ton vom Bild, von Video meine ich jetzt vor der Hand.

00:15:55: keine kein prinzipielles Problem von KI, weil das wie diese kleinen Beispiele zeigen immer schon da war.

00:16:04: Der Unterschied ist nur der Impact den es jetzt hat, weil wir miteinander weltweit vierzehn Milliarden Bilder täglich teilen in sozialen Netzwerken aller Art.

00:16:18: Die Zahl ist ein paar Tage alt, also vielleicht ist das jetzt schon doppelt so viel.

00:16:21: Vielleicht steigt es exponentiell?

00:16:22: Es ist erwuscht!

00:16:23: Wir können uns nicht vorstellen wie viele vierzehn Milliarden Bilder sind und wir sehen auch nur einen Bruchteil davon.

00:16:28: aber viele davon haben natürlich mit der Realität nichts mehr zu tun.

00:16:34: Der Unterschied in dieser Herausforderung liegt eben nicht im Prinzip, sondern nur in der Intensität.

00:16:42: In der Durchdringung unserer Gesellschaft und unserer Wahrnehmung mit solchen Bildern.

00:16:49: Und damit tut sich natürlich gerade eine Demokratie schwer.

00:16:55: Gerade hat ein Eingangs das Bild vom Trump gezeigt mit Penguin.

00:17:02: Das ist natürlich vielleicht kommunizierbar der Wille als das, wofür Journalismus und funktionierende Öffentlichkeit eigentlich stehen sollten.

00:17:14: Nämlich für einen diskursiven Prozess, der mühsam ist, der oft abstrakt ist und daher bildlich wenig hergibt.

00:17:22: Also jede Parlamentsberichterstattung um daran zu denken beispielsweise sind immer die gleichen Bilder.

00:17:28: wenn sie die ohne Ton sehen wissen Sie nichts in der ZIP.

00:17:38: Aber im Wesentlichen ist eine Parlamentsberichterstattung kein Bildereignis und der diskursive Prozess der Demokratie schwer abbildbar dabei.

00:17:48: Vielleicht sind Herrscher-Posen abbildbaar?

00:17:52: Wie gesagt, wie hier gesehen mit Binguin oder wie gestern ganz aktuell finde ich ein interessantes Bild Donald Trump als Messias.

00:18:03: Die Wiederkehr Jesus Christus, in Gestalt des Donald-Trumpen.

00:18:08: Sie werden es gesehen haben.

00:18:12: Er bestreitet das so wie wenn jetzt sagen würde... Es scheint die Sonne draußen und da stehen ein paar liegen.

00:18:17: Also völlig klar!

00:18:19: Das ist also nicht meinungsvielfalt sondern Deppert, so was behauptet.

00:18:25: Also nicht Mainstream wenn man sagt na das ist aber eine Messierstarstellung.

00:18:29: Aber die Herrscher-Pose ist eben leicht zu leicht zu kommunizieren.

00:18:33: und das interessante an dem Bild für meine Begriffe ist dass überhaupt niemand daran denkt Dass das eine Fälschung ist weil ja niemand davon ausgeht dass es So gewesen sein könnte dass dieses bild irgendein etwas zeigt was jemals sich so zugetragen hat sondern es ist natürlich schon eine generierte Fiktion.

00:18:52: Also doppelt, doppelt hergestellt zuerst im Kopf und dann durch die KI.

00:18:59: Und daher glaube ich dass wir bei all diesen Dingen Das zeigt ihm dieses Bild gestern so gut was jetzt für uns die wir uns mit KI beschäftigen ist nicht so Spannend ist weil das kann man wahrscheinlich am Heißel schnell herstellen sowas nicht und dann nachher posten auf seinem eigenen Social Media Account sondern Plattform wenn man eine besitzt und es hat er da Donald Trump gemacht.

00:19:20: Aber das Interessante ist eben, dass es so schnell geht und wirkmächtig ist.

00:19:25: Und daher glaube ich dürfen wir beim Thema KI nicht zu sehr auf diese Produktion von Fälschungen starren sondern müssen uns einem anderen Gedanken zuwenden zu dem ich gleich kommen will weil es gibt ja so viele gute und unserer Gesellschaft, vielleicht zuträgliche Funktionen.

00:19:45: Wir haben einige so auch nebenbei im Vortrag vorher gehört von den Unternehmen die die dann gehackt werden, aber wenn man Lkw Logistik durch KI steuert und viel weniger Schadstoffausstoß hat kann das ökologisch und auch ökonomisch einen ganz positiven Effekt haben.

00:20:05: Wenn Ärzte zur Abklärung eines Patienten Befunde durchschauen können, kennen das natürlich nicht.

00:20:14: Aber durchscharen lassen können um Muster zu erkennen hat es einen positiven Impact vielleicht für die Therapie des speziellen Patienten und möglicherweise kann auch meine Steuererklärung irgendwann die KI machen obwohl ich gerne meine steuerberaterin aufsuche damit sie mir gute Nachrichten überbringt.

00:20:33: also warum soll nicht wohlwollenderweise journalistische Formate, Geschichten aller Art, Fernsehrate wo sie produzieren können.

00:20:44: Also technisch kann's ich sehen aber warum sollten wir das nicht auch fördern und zulassen?

00:20:49: Das ist die Frage.

00:20:50: bevor ihr zu der komme möchte ich Ihnen ganz kurz wie schon angedeutet habt einen Einzug den Einzug der KI in den Redaktionsalltag einen Überblick darüber geben weil ich glaube das gehört ein bisschen zu dem Vortrag dazu wenngleich ich dass deswegen kurz halten will aus zwei Gründen, weil ich der Meinung bin das es am Prinzip von Journalismus nichts ändert dass wir andere Werkzeuge benutzen.

00:21:12: Also die Einzug der Schreibmaschine in die Redaktion wurde glaube ich nie diskutiert in einer Tagung wie dieser.

00:21:20: und zweitens weil ich glaub das alles was ich Ihnen jetzt erzähle vom gestern ist im weitesten Sinn Also bei der nächsten AI-Next-Konferenz, wo sie schon in einem halben Jahr stattfinden sollte ist das Geschichte.

00:21:39: Und es ist wirklich von gestern.

00:21:40: Weil gestern haben wir ein neues Tool entwickelt aber ich glaube es ist schon wieder alt.

00:21:44: Aber im doppelten Sinne vom Gestern... Wir lassen jetzt so Texte ganz schnell auf Grammatikprüfung, auf Placibilitätsprüfungen ob da Zahlen echt sind und so weiter durchlaufen gestern auf einen Fehler drauf gekommen, völlig harmlos komplett wurscht.

00:22:01: Aber hat jeder überlesen, dass die Frau Sanchez, gerade dem des spanischen Ministerpräsidenten vielleicht haben sie die Geschichte mitbekommen, tut das aber nichts zur Sache ist vorwürfen ausgesetzt.

00:22:13: Die is nicht dreierfünfzig sondern fünferfünfziger da umgekehrt ich weiß es nicht.

00:22:16: Ja?

00:22:16: Aber dass solche Fehler natürlich vorkommen und die KI das sofort beim Schreiben bemerkt geschenkt ja also why not dass wir das mal... Wir haben KI Guidelines trotz allem, obwohl die Hauptaussage – das ist mir schon wichtig mitzugeben – dass bei uns grundsätzlich und zwar in keinem Bereich KI-generierte Inhalte auf Sendung gehen oder ins Internet gehen.

00:22:45: Auch nicht bei UFAT ist es der Fall, sondern dass es ausschließlich von Menschen recherchierte Geschichten sind.

00:22:52: Aber das heißt natürlich nicht, drinnen steckt in irgendeiner Form.

00:22:57: Am Sicht basten vielleicht da, wo es barrierenfreien Zugang braucht also beispielsweise bei der Untertitelung von Fernsehsendungen die automatisch generiert werden ohne diesen schöner Begriff aus der KI-Welt Human in the Loop ja also ohne dass dann noch irgendwer darüber schaut ob das stimmt was du beim Traumschiff oder so geredet wird.

00:23:19: na das ist ja der KI.

00:23:20: also gut ist kein Infoformat aber Aber es gibt sie ja immer auch bei Info-Formaten.

00:23:26: Nein, nein!

00:23:28: Es geht weiter weil wir natürlich auch keine KI generierten Stimmen einsetzen.

00:23:31: Dann gibt's schon wieder Ausnahme, weil dort wo das barrierefreier Zugang ist also Minderheiten Sprachen in Österreich bedient werden die sonst also jetzt ressourcenmäßig nicht stemmbar werden.

00:23:42: ist das der Fall?

00:23:43: aber Grundsätzlich, wie gesagt.

00:23:45: das ist meine wichtige Botschaft.

00:23:47: Geht es darum dass KI keine Inhalte produziert sondern eine technische Hilfe ist?

00:23:53: Wozu eine Transkription eines zehnminütigen Interviews, das man selber geführt hat in den Computer zu tippen?

00:24:00: wenn das also binnen einen halb Sekunden oder noch kürzer wahrscheinlich durch die KI zu generieren ist Ein Hintergrundrauschendes früher der Tontechniker, der noch den weißen Mantel mit dem Kugelschreiber in die Brustasche getragen hat.

00:24:14: Und dem UFO-Gem übrigens auf der Brustrasche.

00:24:19: Der dann irgendwie mit den Reglern ein Hintergrund rauschen eines Statements eines Radiootons behoben hat.

00:24:28: Wenn das jetzt digital geht ist es so.

00:24:31: Das sind alles Werkzeuge und darum habe ich gemeint vorher, ich will sie damit nicht lange aufhalten.

00:24:35: Weil was wird da alles machen?

00:24:38: Das ist sehr schnell wie der Geschichte und überholt.

00:24:45: Es sind nur Werkzeuge, die immer mehr werden in einer Schaukelbewegung, wie wir sie in allen Lebensbereichen kennenlernen.

00:24:52: Ich will es nicht zu kriegerisch werden aber als sozusagen der Rambock entdeckt wurde um eine Festung zu stürmen hat man heute die Hölzerne Pforte verstärkt Damit es nicht mehr geht.

00:25:02: und als es Kanonenkugeln gegeben hat, hat man die Mauern höher oder dicker gebaut wie auch immer.

00:25:07: Und als jetzt die Angriffe auf unser Kernprodukt nämlich Wirklichkeit abbilden größer geworden ist brauchen wir halt mehr Werkzeuge um gegen die, die dagegen ankämpfen wiederum uns verteidigen zu können.

00:25:22: Aber das ist auch wieder noch keine prinzipielle KI-idee, sondern das ist etwas was der Weltenlauf wie ich meine so mit sich bringt und daher verändern sich Arbeitsbilder.

00:25:33: von mir zuerst beschriebene Tontechniker, die einen Hintergrund rauschen vielleicht hinausfiltern muss wird jetzt abgelöst durch eine Abteilung.

00:25:39: Die Verification heißt klingt gut und macht das was jeder Journalist den Prinzip nach jeden Tag tun muss nämlich zu verifizieren ob das was er sieht in der Welt und dann übersetzt im Tonsprache Bild wie auch immer wirklich stimmt.

00:25:55: also diese Verifizierung ist nicht das neue aber es sind Die vielen Daten, die wir zu verfügen haben.

00:26:06: Ich habe mir auch das angeschaut wieviel wir gerade produzieren, Daten?

00:26:08: Zweihundert Billionen Gigabyte jeden Tag ist es natürlich wurscht was ich jetzt gesagt hätte wahrscheinlich oder zumindest für die meisten hier auch für mich keine Ahnung was das ist.

00:26:18: Ich wollte dass man die KI schnell ausreichend wie viel wie hoch der auf A four ausgedruckte Papierstapel wäre wenn vielleicht zum Mond wieder zurück.

00:26:28: Keine Ahnung!

00:26:28: Es ist auch völlig egal es ist für uns eine unüberschaubare Menge.

00:26:33: Aber diese Daten, um daher die Gefahren zu dieser Schaukelbewegung führen, dass man immer mehr sich dagegen rüsten muss.

00:26:43: Dass da ein Angriff auf die Abbildung der Wirklichkeit kommt – das sind Daten!

00:26:49: Und diese Daten sind einmal noch grundsätzlich keine Erzählung und die Bewältigung all dieser Daten, wenn wir sie irgendwie in einer Form bringen ist noch gar Öffentlichkeit.

00:27:02: Das führt mir jetzt zur zentralen Frage, ob es möglich ist durch Daten journalistische Formate herzustellen.

00:27:15: Aus denen man dann wieder Ableitungen trifft die wiederum die KI befüllen und so einen Kreislauf machen oder ob man diesen Zwischenschritt des journalistischen Formats der Öffentlichkeit also gar nicht mehr braucht?

00:27:31: Die Frage ist also Öffentlichkeit übernehmen kann, sondern ob es überhaupt notwendig ist noch das zu übernehmen.

00:27:42: Das heißt, dass ich die Kerne frage.

00:27:45: Ich will Ihnen das illustrieren diesen Gedanken an einem Erlebnis, das ich mit meiner Frau hatte.

00:27:52: Guter Tieser, ne?

00:27:54: Warten Sie ab!

00:27:56: Die hat mich gefragt... ...die ist auch in der Branche und hat dann einen Führungskräfte-Seminarteil genommen.

00:28:05: Ich weiß gar nicht, warum es genau gegangen ist.

00:28:07: Jedenfalls hat der Seminalleiter zuvor gefragt wer was die Leute für Position haben zu öffentlich-rechtlicher Rundfunk nutzen und Nachteil für die Gesellschaft so im weitesten Sinn?

00:28:20: Hat so sechs in Fragen jedem geschickt Und meine Frau hat die eher sozusagen mehr auf ein Spektrum über öffentlich-gerechtlichen Rundfunk nachdenken oder in diesem Entscheidungentreffen eher bei dem, auf der Seite dieses Entscheidungen treffen hat mich gebeten.

00:28:34: Also du musst ja so viel Gedanken drüber, kannst mal schnell diese sechs Fragen dabei antworten dass ich das dem schicken kann.

00:28:40: Sie können es dir vorstellen, ich habe das nicht beantwortet.

00:28:42: Sondern hab unseren Bezahle-Account, den nehmen wir, Frau Zauert.

00:28:49: Gnummer, hab diese sechs Fragen da durchgejagt und hab antworten gehabt, wenn man doch keine Ahne besser beantworten kann.

00:28:54: Das ist ganz gut!

00:28:57: Die digitale Umgebung, die KI so trainiert hat ... zu diesen Fragen, diese Antworten gehen würde wie sie richtet und schickt es meiner Frau.

00:29:05: Drei Minuten später hat sich das, die war gar nicht überrascht dass das so schnell gegangen ist und hat es dann weitergeleitet.

00:29:11: Meine Recherche im Nachhinein Sie ahnen jetzt was kommt?

00:29:14: Ist natürlich die, daß der Seminarleiter Jajapiti gefragt hat wo soll ich denn die Leitfragen vorher, damit ich mein Seminar gut machen kann.

00:29:23: Die haben alle – das weiß ich jetzt nicht ja aber ich gehe einmal davor aus – die haben das alle durch Jajpiti, haben dann ihre Antworten haben das halt per Mail, das war noch so richtig menschliche Arbeit in ein E-Mail kopiert.

00:29:35: Haben das dem geschickt?

00:29:36: Und der hat das JGPD gesagt, adoptieren wir mein Seminar jetzt nachdem.

00:29:43: Der hat jetzt eine Schleife gemacht, die man sich sparen könnte.

00:29:47: Das kann man gleich mit JGPT alles machen.

00:29:49: Da hätte ich nicht das eingemürsens E-mail und meiner Frau schicken und die wieder weiter usw.. Wenn wir das jetzt übersetzen auf die Gesellschaft, dann ist der Seminalleiter der Anfrage in deren Die Welt sozusagen.

00:29:59: Der sagt was ist denn da draußen los?

00:30:00: Was habt ihr für Positionen?

00:30:01: Was denkt sie euch?

00:30:02: Was soll man machen?

00:30:05: Also so sagt er, der Rezipient eines journalistischen Produktes um diese Übersetzung zu treffen.

00:30:10: Die Leute, die es alles durch Chatchapity gejagt haben also die Seminarteilnehmer sind die Welt im dem Sinn als dass sie die Öffentlichkeit bilden nicht abbilden bilden einmal und dann nachher die Ableitungen, die ihr daraus trifft ist übersetzbar mit den Entscheidungen.

00:30:26: Die wir politisch treffen wie wir unsere Gesellschaft weiterhin organisieren wollen.

00:30:30: und da stellt sie eben jetzt die Frage ob wir diese Schleife überhaupt noch brauchen wenn wir KI haben, die uns das ja macht ohne diesen Umweg sozusagen über meine kleine Hilfeleistung.

00:30:45: So weit ist mir wichtig diese Geschichte zu verstehen und es zeigt davon dass Es mit Ja beantworten können, wenn wir sagen alle sozialen Probleme sind technisch lösbar.

00:30:55: Mit einem Algorithmus.

00:30:56: Dann kann man das genauso machen.

00:30:59: Schon da werden wir uns nicht einig wahrscheinlich ... Das zweite Problem ist natürlich, dass uns die Daten dafür fehlen und die Frage ist ob wir überhaupt jemals so viele Daten haben werden, dass die ganze Welt übersetzt ist in die Digitalität?

00:31:20: Wenn wir wirklich alles haben, sozusagen von jedem Berggipfel die Windgeschwindigkeit und Temperatur zu jeder Zeit bis hin zum Blutdruck einer frisch verliebten Japanerin nach zwei Minuten, nachdem sie den Mann kennengelernt hat oder nach fünf Minuten usw.

00:31:35: Also wirklich alles habe was wir brauchen!

00:31:39: Dann ist die Frage ob das geht.

00:31:41: Das haben wir aber nicht.

00:31:43: Und ich glaube, da kann man eine eigene Veranstaltung oder ein eigenes Philosophikum dazu machen, ob wir das jemals haben werden.

00:31:49: Es erinnert ein bisschen an den laplassischen Dämon, dass man sagt, wenn wir alle Naturgesetze kennen – in dem Fall nicht Naturgesetzen – sondern alle Daten haben, Laplace ist der mit die Würfeln, also der, die erfunden und nicht erfunden beschrieben hat.

00:32:01: Also den Zufall.

00:32:04: Der gesagt hat, weil wir alle naturgesetzen können, dann können wir ja die ganze Entwicklung Also die Zukunft vorhersagen, übrigens auch die ganze Vergangenheit berechnen.

00:32:17: Das wird nicht der Fall sein oder nicht so schnell.

00:32:20: Daher lasst man das einmal beseitigt diese sozusagen langterministischen Aussichten ob wir uns dann dieses Schleife über die Öffentlichkeit sparen können.

00:32:29: ich muss nur jetzt in den letzten Sekunden weil ich komme zwei Minuten Überzug habe ich normalerweise immer bei Sendung.

00:32:37: Wenn wir aber sagen, wir nützen einfach nur die Daten, die wir eben haben und machen daraus journalistische Produkte.

00:32:45: Dann gibt es auch noch zwei Dinge, die ich dazu bemerken möchte nämlich erstens das Paradox dass wir in algorithmisch kuradierte Auswahl mehr Vertrauen setzen nicht abgefragt Aber viel Vertrauen setzten in der vermeintlichen Technik-Neutralität.

00:33:09: uns denken, wenn das Algorithmus macht, sucht ihr die richtigen Sagen aus.

00:33:12: Weil jeder Journalist macht es ja irgendwie effektiv.

00:33:15: Wenn da eine Blaulicht vorbeifährt, schaut man raus und berichtet das dann nachher.

00:33:19: Also dem Effekt daraus, dass man das für interessant hält.

00:33:22: Dann kommt natürlich noch die Sozialisierung dazu – das Milieu, indem er lebt, die Ausbildung, die Weltansicht usw.

00:33:28: Das finde ich schon mein Paradox, dass wir überhaupt nur bereit sind dieser technischen Auswahl mehr Vertrauen zu schenken als der menschlichen Auswahl.

00:33:39: Weil ich daran erinnere, dass natürlich die Anbieter dieser Algorithmen jene Firmen sind, die uns mit Social Media schon beglückt haben.

00:33:46: und was die letzten zehn, fünfzehn Jahre damit passiert ist dafür gibt es jetzt genügend Studien.

00:33:50: drum diskutieren wir ja drüber ob man's vielleicht Kindern genauso verbieten sollen wie wie mit zehn ins Puf zum Brandweiner oder in die Spielhölle zu gehen.

00:33:58: das hat ja einen Sinn, dass wir uns das schon einmal überlegt haben Und aus den gleichen Überlegungen tun wir das.

00:34:04: Nur die Anbieter dieser Algorithmen sind natürlich genau jene Firmen, die uns das beschert haben oder aus dem gleichen Holz geschnitzt, wenn sie es neu geben hat... Warum wir denen jetzt vertrauen sollten dass wir mit ihnen Öffentlichkeit herstellen können?

00:34:18: Das möchte ich dahingestellt lassen.

00:34:22: Aber selbst wenn wir, und das ist wie geht's der Schluss Wenn wir wohlwollend annehmen Dass die vom Geist beseelt sind, der stets das Guteschaft gibt es immer noch ein Problem, wir haben das heute gehört.

00:34:36: Wir können nicht über uns hinaus wachsen!

00:34:38: Der Chatbot mit dem ich rede ist immer so nett zu mir dass ich manchmal denke der ist schon wie ich.

00:34:43: also der spiegelt mich ja und übersetzt auf die Gesellschaft heißt natürlich dass die KI in der Gesamtheit unsere Gesellschaft widerspiegelt, weil sie ja nur für uns die Daten hat.

00:34:54: Und das worauf wir die Kameras richten als Menschen – jetzt im Übertragenden Sinn die Kameras richten – welche Daten wir also in dieses große System, das sich die KI allenfalls dann für Öffentlichkeitsproduktion bedienen kann, einspeisen und damit spiegelt sie uns komplett Panales Gymnasialwissen aus Faust, wo der Erdgeist sagt du gleich dem Geist den du begreifst.

00:35:22: Nicht mir!

00:35:25: Wenn Sie das noch lesen, ganz am Anfang von Faust.

00:35:27: Da muss man nicht weit und das heißt einfach wir wachsen nicht über uns hinaus.

00:35:32: Faust wurde dann ganz bestürzt darüber.

00:35:34: Wir wissen es jetzt ja dass das sozusagen dabei bleibt was wir da eingespeist haben ein Stück weit halt trotteln bleiben.

00:35:47: Mit einem Trottel ist es so, dass man die Argumente im Austausch mit demselben schärfen kann – seine und die eigenen!

00:35:56: Mit der KI kann man nur die Algorithmen optimieren Und das ist ein großer Unterschied dazwischen.

00:36:01: Das Optimieren von Algorithmen kann dazu führen, dass man die Sachen optimal macht und was man alles optimal gemacht hat im zwanzigsten Jahrhundert vor allem in der Mitte – das haben wir kurz schon angesprochen gehört!

00:36:12: Also es muss nicht zum Wohle der Menschen führen, da diese Optimierung dann uns als Gesellschaft weiterbringt.

00:36:20: Das heißt ... Wir machen das jetzt aber... produzieren immer mehr Ungewissheit, Thema des nächsten Vortrages.

00:36:32: Wir werden Marker brauchen und diese Frage lasse ich offen Ich weiß nicht wie sie aussehen, Marker braucht die uns diese Authentizität von Informationen in irgendeiner Form wieder darstellen.

00:36:46: Vielleicht ist das öffentlich-rechtliche Rundfunk vielleicht ist es der ORF damit mit irgendein Form dieser sozusagen das Biojournalismus kommen kann.

00:36:56: Gemeint ist damit, also mit einem Biomarker, gemeint ist, dass in Menschen gemacht haben oder das wir persönlich zusammen treffen auch da sein Gedanke, dass uns nur mehr des überbleibt, dass wir miteinander reden.

00:37:10: dann kennen sie natürlich immer noch so ein Plätzchen was der Trottel redet aber Sie haben zumindest die Gewissheit, dass es tatsächlich von mir überlegt wurde Und das ist ja schon was.

00:37:23: Ich hoffe nur, dass nicht Ihre letzten Gedanken zu meinem Vortrag gewesen sein werden!

00:37:28: Danke schön!

00:37:36: So lieber Tarek... Ich hätte so viel jetzt dazu zu sagen, aber wenn du sagst, wenn man mit einem Dottel... Also ich sage jetzt künstliche Intelligenz wäre das natürliche Dummheit.

00:37:46: Wenn man mit einen Idioten persönlich spricht und schärft man seine Argumente und die eigenen.

00:37:51: Wäre interessant, wenn du auf Donald Trump triffst?

00:37:54: Die

00:37:54: theoretische Möglichkeit ist

00:37:56: da!

00:37:56: Er hat ja gesagt er sei gar nicht der Messier sondern der Arzt.

00:38:01: Aber jetzt weiß man natürlich dass warum sich Donald Trump streitet mit dem Papst, weil der Papst ist ja der Stellvertreter Gottes und des Messiers.

00:38:11: Also er betrachtet den Papster seinen Stellvertretter so nebenbei bemerkt die Studie, die ich vorher angesprochen habe also wirklich auf dem Boden der Realität jetzt.

00:38:24: Es misstrauen immer mehr Menschen den klassischen Medien.

00:38:28: Wechseln zu den sozialen Medien, die werden dann noch einmal Demokratie unzufriedener.

00:38:33: Ist der klassische Journalismus Die Lösung oder Teil des Problems?

00:38:38: Nein, die Nomenklatur ist Teil des Probleme.

00:38:40: Es gibt keine klassischen Medien und andere Medien.

00:38:43: Ein Medium ist sozusagen ein Träger von etwas.

00:38:48: Die Social Media trägt Idiotie oder was gescheites in der Welt hinaus auch eine Zeitung.

00:38:55: Aber Journalismus ist das andere.

00:38:58: Und ich glaube wenn wir da die Dinge wieder richtig benennen, dass sozusagen kuratierter Inhalt Journalismus ist, Menschen die sich noch zur Hauptberuflich damit befassen.

00:39:15: Zumindest vierzig Stunden die Woche dann werden wir erkennen dass es erstens keine alternativen Medien gibt auch etwas was mir begrifflich nicht zugänglich ist und das Social Media keine Medien in dem Sinn sind, wie wird das Wortlandläufe gebrauchen?

00:39:35: Wenn wir über Medien sprechen, reden wir meistens von journalistischen Redaktionen.

00:39:42: Das kommt uns durcheinander.

00:39:43: Diese Auseinanderhaltung halte ich für gesund.

00:39:45: Was mir nur so als wirklich ein spontaner Gedanke gekommen ist, wenn die, wenn dreiundachtzig Prozent der Menschen wollen, dass KI-generierte Inhalte gezeichnet werden?

00:39:55: Ja!

00:39:55: Wie wäre es aber eben, wenn man eigentlich umgekehrt, wenn wir das umgewehrt machen müsste gerade in Medien wie dem öffentlich rechtlichen, dass man schreibt menschlich generiert?

00:40:05: Genau zwei Gedanken dazu.

00:40:09: Erstens ist es wirklich eine Überlegung weil ich ja glaube, dass die Intensität der künstlich generierten Inhalte so groß wird.

00:40:17: Dass es sowas wie ein Wasserzeichen für Biojournalismus oder so geben kann.

00:40:22: Irgendein Stempel drauf mit einer echten Kamera aufgenommen.

00:40:27: Ein Bild der Wirklichkeit und das brennt sie ein Wie es so schön heißt, life-cycle dieses Bildes von irgendeiner Produktion über Bearbeitung bis also von der Entstehung über die Bearbeitungsproduktion und bis zum Rezipienten als solches sichtbar.

00:40:41: Also das ist tatsächlich auch eine Überlegung.

00:40:43: vielleicht können wir dann später in der Diskussion nochmal darauf zurückkommen um diese einen Vertrauensmarker wieder zu schaffen.

00:40:50: aber ungekehrt möchte ich noch kurz sagen weil die Leute immer wollen dass alles ausgeschildert wird.

00:40:54: Das tun wir interessanterweise.

00:40:57: Also wir tun das, ich habe das jetzt nicht so ausgeführt bei den KI-Guidelines die wir haben.

00:41:02: Wir tun das.

00:41:02: bei jedem Bild des KI generiert ist dass wir das ausschildern.

00:41:05: Aber wir haben die Maxime keine KI generierten Bilder auf Sendung zu bringen.

00:41:10: Ausnahme!

00:41:10: Wir berichten über KI.

00:41:12: Na klar So.

00:41:13: Jetzt ist es aber eh schon so kontextualisiert Dass es so ähnlich wäre.

00:41:17: Ich hab zuerst jedes Beispiel gebracht.

00:41:18: Wenn man Ausstellungen im KHM abfümmen und irgendwelche Schlachten bitte sagen, dass du dabei stehen musst nach der Fantasie gemalt.

00:41:26: Das ist eine ganze Info glaube ich, das kann man den Leuten schon zutrauen.

00:41:30: Aber was ist unsinnig?

00:41:33: Nämlich wenn wir KI im Produktionsprozess an den Stellen einsetzen wo sie nur Werkzeug sind wie von mir jetzt erst ausgeführt wurde und dann aber KI-Unterstützung irgendwie kommunizieren, dann entsteht das was man gemeinhin transparent paradox nennt nämlich dass die Leute sagen uije da ist irgendwas nicht ganz echt Und schon haftet es den Produkt oder das Orteur der Erfindung an.

00:42:01: Daher ist ein Plätzchen, wenn man das übere macht.

00:42:03: Jetzt wissen Sie, warum er so liebt, dass er länger als zwölf Sekunden immer Moderationen macht?

00:42:09: Eine Frage aber nur, wenn du mir verspricht... Ja, gut zu antworten!

00:42:11: ...dass

00:42:11: du sie in deiner Zippart beantwortest.

00:42:14: Wenn es einen Avatar gäbe, der so spricht wie du dem die ganzen Texte so eingeben kannst.

00:42:21: Gibt's KW.

00:42:22: Aber was könnte dieser Avatar nicht?

00:42:24: Was du kannst.

00:42:26: Die Frage stellen, wozu?

00:42:29: Wozu eigentlich?

00:42:30: Also das war ja ganz nett in deiner Einleitung, dass ich schon sozusagen umsterblich werden könnte indem der Avatades für die Restes, die uns noch bleibt bis zu seinem Old Man's End of the World immer die Zip moderiert jeden Tag.

00:42:45: Aber aber die Frage ist ja wozu eigentlich wenn ich etwas generiere um eine Information zu transportieren Du musst es ja nicht ausschauen wie ich.

00:42:56: Man kann dir einen Schlumpf nehmen, der das auch sagt zum Beispiel oder man nimmt gar nichts

00:43:01: mehr.

00:43:02: Oder man nimmt noch gar nix mehr.

00:43:03: Zwei Sekunden!

00:43:04: Man kann sich erst ganz weglassen und diese Frage kann nur ist.

00:43:07: Ja okay Gott... Danke dir!

00:43:17: Das

00:43:18: war der Denkraum diesmal vom einigst Symposium in Linz mit den Gedanken

00:43:24: von Tare

00:43:25: Gleitner.

00:43:25: Wenn du einen Satz mitnimmst an diesen Medienmündigkeit im Zeitalter der KI

00:43:32: ist

00:43:32: keine Aufgabe der Redaktionen allein.

00:43:35: Sie beginnt bei dir jedes mal, wenn du entscheidest

00:43:39: was du glaubst und was

00:43:41: nicht.

00:43:42: Der Denkraum

00:43:44: bleibt offen!